HALO EFFECT - THE FOURTH ZONE

Aus dem Dunstkreis diverser Depeche-Mode-Foren entstand dieses italienische Projekt, das auch nichts anderes sein will als eine Synthie-Pop-Kapelle par excellence. Und fürwahr: „The Fourth Zone“ vereint so ungefähr alles, was die ältere und neue elektronische Populärmusik zu bieten hat. „Hammer The Gear“ beispielsweise erinnert in seiner Melodie und seinem Arrangement an And One, während „Funeral“ mit seinen klassischen Industrial-Beats eine Reminiszenz an DMs „Construction Time Again“ ist. Ohnehin scheint gerade diese Zeit sehr starken Einfluss auf Halo Effect zu haben. Auch „Mirror“, ein eher balladesker Song, ist mit seinen flirrenden Beats klar an eine Zeit angelehnt, in der ein etwas exaltiertere Künstler über „Collapsing New People“ sang (wir wissen, wer gemeint ist). Über allem steht natürlich der Song an sich, der von Sänger John Peverieri eine markante Note erhält (lediglich in den tiefen Lagen bricht seine Stimme etwas weg, was sehr schade ist). Für Fans von DM, De/Vision, Camouflage und überhaupt allen klassischen Synthie-Popgruppen ist Halo Effect sicherlich eine schöne Bereicherung. Nach „New Romantic Industry“ ist „The Fourth Zone“ das zweite Album von Halo Effect, welches allerdings nur als digitales Release über itunes und nicht als physischer Tonträger erscheinen wird.

(verfasst von Nuuc)



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Wertung: 5 von 6
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