DEAD GUITARS - AIRPLANES

Hier sind die Gitarren alles andere als tot. Hier leben sie noch, spielen ein ums andere mal auf und verzaubern mit fließenden Melodien, leichter Melancholie und unglaublich viel Pop Appeal. Zwar handelt es sich bei „Airplanes“ um ein Debüt, aber dass das Album so souverän und routiniert klingt, liegt an der Vergangenheit der Musiker. Immerhin gehören zu den Mitgliedern der Dead Guitars auch Peter Brough und Ralf Aussem, die früher Teil der Formation 12 Drummers Drumming waren. Der Sänger Carlo Van Putten wiederum war Sänger der Formation The Convent und musizierte mit vielen anderen großen Namen. Unter diesen Vorzeichen kann man verstehen, warum „Airplanes“ einen so gefestigten Eindruck macht. Das Album präsentiert reinsten Indie Pop für die Studenten und Twentysomethings, die nach einem harten Arbeitstag mit Beck’s in der Hand ihren Tag ausklingen lassen wollen. Die überwiegend ruhig gehaltenen Stücke versprühen eine eigenartige Sehnsucht nach etwas. Aber was? Das habe ich auch beim dritten Druchhören der Platte nicht herausfinden können, es klingt einfach nach Sehnsucht. Vielleicht ist es diese undefinierbare Sehnsucht, die jeder in uns trägt und die Dead Guitars musikalisch untermalen kann. Anspieltipps: „Name Of The Sea“ (das Video dazu wurde ebenfalls auf die CD gepackt), „Airplanes“ und „This Was The Year“.

(verfasst von Nuuc)



Homepage: Dead Guitars

Wertung: 4,5 von 6
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