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32CRASH
- HUMANITY (EP)
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Dieses Projekt kann man als eine Supergroup der elektronischen Musik bezeichnen. Front 242 Sänger Jean Luc De Meyer, Len Lemeire von Implant und Jan D’Hooge, der ehemalige Vive La Fete Drummer haben sich unter dem Namen 32 Crash zusammengefunden und praktizieren einen sehr interessanten, weil innovativen Sound. Der Titelsong ist ruhig und bedrohlich, schleicht sich langsam aber umso nachhaltiger in die Gehörgänge. Schon der zweite Song „Merlins Gun“ zeigt die interessante Mischung aus den markanten, organischen Beats, den düsteren und dennoch treibenden Synthieteppichen und dem markanten Gesang deutlich. Auch „Isomodia“ lebt von einer markanten Sequenz, die an die 80er Jahre erinnern. Natürlich dürfen auch die obligatorischen Remixe nicht fehlen. Mit dabei wieder mal Sebastian R. Komor, der wieder mal ganze Arbeit beim Stück „Lone Ranger“ geleistet hat, aber auch ein gewisser Dany Rodriguez hat dem eigentlich wie schon oben erwähnten, ruhigen „Titelsong“ die nötige Tanzflächenkompatibilität zugeschustert. Leicht verwirrend sind die letzten beiden Stücke „Fibers, Carbon and Germs“ und „lorEl“, zwei sehr experimentelle, leicht dissonante Stücke, die so gar nicht ins Bild reinpassen und den Hörer etwas verstört zurücklassen. Hektische Beats, Gefrickel und punkige Gitarren ind genau das Gegenteil von dem, was man vorher gehört hat. Man darf auf das Album dieses Gespanns gespannt sein. Vom Thema klingt es ja an sich vielversprechend: Wir befinden uns im Jahre 2107 und die Menschheit soll vor dem bösen, der „Universal Order“ gerettet werden. „Humanity“ lässt also viel Ausrufe-, aber auch ein paar Fragezeichen zurück. Zukunft ungewiss. (verfasst von Nuuc) |