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OBSCENITY TRIAL
- DAYDREAM (EP)
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Mit dem Album “Here And Now” hat sich das Projekt Obscenity Trial im letzten Jahr eindrucksvoll zurückgemeldet und auch einige Fans neu für sich gewinnen können. Das neue Material ist in Form einer EP herausgekommen. Insgesamt zehn Songs (inklusive der obligatorischen Remixe) bekommt der geneigte Hörer kredenzt. Und hier wurde auch wieder mal geklotzt. Olaf Wollschläger ist als Produzent mit von der Partie und hat natürlich wieder ganze Arbeit geleistet und mit dem Stück „Book Of Love“ veröffentlicht Obscenity Trial ein Lied, das eigentlich von Dirk Riegner geschrieben ist, seinerseits bekannt durch Arbeiten mit milú, Heppner oder den Guano Apes. Also geballte Musikerfahrung ist auf der EP zu hören. Im Vergleich zum Album wirken die Songs daher auch wesentlich organischer und poppiger, weniger EBM lastig als „Here And Now“. Insgesamt ist die EP ruhig und durch den leicht melancholischen Gesang von Oliver Wand auch in nachdenklicher Stimmung gehalten. Der Titelsong macht natürlich viel her, aber auch die anderen sechs neuen Stücke belegen, dass Obscenity Trial nach dem Erfolg der LP jetzt weiter machen möchte. Qualitativ bleibt das Level hoch und so gehen die Stücke allesamt schnell ins Ohr und bleiben dann auch dort hängen. Für die Remixe zeichnen Naghavi von And One, Spetsnaz, Vorsprung Durch Technik und Andrew Sega von Iris verantwortlich. Und diese Neuabmischungen sind wirklich gelungen. Allen voran Naghavi hat den ihm eigenen And One Sound behutsam in das Titelstück einfließen lassen. Und Auch Andrew Sega bedient sich der Elemente, die für den Sound von Iris stehen, ohne aber dabei die Grundsubstanz der Obscenity Trial Stücke zu zerstören. Ein würdiger Nachfolger für „Here And Now“ ist die EP auf jeden Fall. Obscenity Trial mausert sich mit diesem Output zu einer großen Hausnummer im Bereich Elektropop. (verfasst von Nuuc) |