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NURZERY RHYMES
- INJECTIONS
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Dieses deutsche Projekt schickt sich gar nicht erst an, irgendetwas zu machen, was man als neu und innovativ bezeichnen kann. Warum auch? Es gibt eben Sachen, die funktionieren einfach. Harsh Electro funktioniert einfach! Also warum nicht auch mal versuchen, so eine Musik zu machen? Und es haut auch hin. Das liegt in erster Linie daran, dass man versucht hat, die Sounds so fett wie möglich zu machen. Abgesehen davon sind auch die Stücke durch die zum Teil prägenden Melodien einfach Hinhörer. Natürlich muss man auch kritisch sein und andererseits den Jungs den Vorwurf machen, dass sie sich einfach abgesichert haben durch die vorhersehbare Mischung aus verzerrten Vocals und Endzeitmelodien. Dennoch gibt es ein paar Punkte, die für das Album sprechen: Zum einen wurden die Stücke nicht ins Unendliche gezogen, sondern kurz und prägnant gehalten. Die Spieldauer von ca. 50 Minuten ist eine perfekte Zeit für dieses Werk. Man wird „Injections“ nicht überdrüssig. Auch die eingeworfenen Intermezzi, die als „Injection“ Themata erscheinen, strukturieren und lockern gleichzeitig das Album auf. Und nicht zuletzt sind die Einsätze von Sprachsamples, die nicht schon ewige Male zuvor benutzt wurden, sehr gelungen. Auch angesichts der Tatsache, dass es sich bei „Injections“ um das Debüt dieses Projektes handelt, bleibt als Fazit nur noch zusagen, dass es ein sehr solides Harsh Electro Album für Fans des Genres ist, wenngleich nach oben auch noch viel Platz ist. (verfasst von Nuuc) |