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LUX VOLTAIRE
- PrREY FOR UNCERTAINTY
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Hier haben wir es mit einem Album zu tun, das vielleicht der Beginn einer großen Karriere werden kann. Lux Voltaire vereinen so alles, was man braucht, um eine angesehene Band zu werden. Die Musik von Lux Voltaire hat jetzt schon eine sehr eigene Note. Grundsätzlich sind die Jungs im Bereich des Synthiepop anzusiedeln, wenngleich sie aber manchmal auch etwas härter können (wie man zum Beispiel in „The Calm“ hören kann). Das besondere an ihren Songs ist vor allem, dass sie versuchen, einen sehr organischen Sound zu produzieren. Dazu helfen eingespielte Gitarrenriffs, die den ganzen Kompositionen auch etwas schmutziges und rohes geben. Dem gegenüber steht die fast spröde und sanfte Stimme des Sängers. Aber auch hier wird deutlich: er kann singen, was ja nicht immer gegeben ist. Die zwölf Track starke CD lebt auch ein bisschen von der Spannung zwischen sehr poppigen Songs mit Reminiszenzen an Kraftwerk (vor allem der letzte Song „Heartless Hopeless“) und modernen Arrangements. Auch wenn hier und da noch etwas verhalten und klingt man merkt, dass Lux Voltaire noch suchen. Sehr gelungen ist aber „Rather Be Alone/Departed“, ein amerikakritisches Stück, das durch seine relativ süßlichen Sounds sehr eingängig ist und vielleicht den Weg vorgibt, wie sich das Projekt entwickeln wird. „Prey For Uncertainty“ könnte sich im Laufe der Jahre größerer Beliebtheit erfreuen, wenn es denn auch dazu käme, das sich ein Vertrieb oder Label aus Deutschland sich diesen Jungs annimmt. Absoluter Insidertipp! (verfasst von Nuuc) |